Der “Run” blieb aus

Akribisch bereitete sich die Pfarre Mühlau auf die erste Sonntagsmesse nach der Freigabe mit Auflagen im Rahmen der “Corona” Beschränkungen für den Sonntags-Gottesdienst vor. Mit Einweiser an der Kirchentüre, gesperrte Bänke und eine “Live-Übertragung” in den Pfarrgarten war alles für einen “ersten Ansturm” gerüstet.

Die Teilnehmerzahl blieb überschaubar. Unser “Pfarrer Boris” zeigte sich sichtlich erfreut, dass nach einer Zeit der “Stille und Einkehr” sich die Menschen (wenn auch mit Beschränkungen) treffen können. Der beliebte “Pfarrkaffee” musste weiter entfallen. Ein Stück “Normalität” im Mühlauer Alltag ist wieder zurück.

Bei “Raimunds” Räumaktion” zur Entlastung des Kirchengewölbes wurden einige Tonnen Staub/Schutt und auch Teile der Dacheindeckung – die bei den jeweiligen Renovierungen auf dem Kirchengewölbe verblieben – entfernt. Ca 100 original Biberschwanz Dachziegel aus der Vor-vorigen Dacheindeckung wurden geborgen und stehen zum Verkauf. !

Angebote an die Pfarre Mühlau !

Verwendungsvorschlag:

Mühlau im Lauf der Zeit – Dokumente aus der Luft

Historische Luftbilder und Karten dokumentieren die Besiedlungsentwicklung von Gemeinden sehr anschaulich. Das Land Tirol hat in den letzten Jahren in Archiven lagernde analoge Luftbilder und Karten digitalisiert und für die Allgemeinheit kostenlos über das Internet zugänglich gemacht. Auch für den Stadtteil Mühlau gibt es nun aus unterschiedlichen Jahrgängen Luftbilder und Kartenmaterial in bester Qualität.
Im PDF, welches uns Manfred Egger aus Arzl zur Verfügung gestellt hat, erkennt man in vier gleich großen Kartenfenstern das Siedlungsgebiet von Mühlau in den Jahren 1855, 1940, 1970-1973 und 2016.
Das PDF kann unter dieser URL kostenlos hochauflösend (32mb) heruntergeladen werden: https://www.egger-gis.at/muehlau

Vergleicht man Mühlau im Jahr 1855 mit dem Luftbild aus dem Jahr 2016 kann man auf den ersten Blick sehr viele bauliche Veränderung erkennen.
Hier eine kleine Auswahl von einigen Details, die man in der Zusammenschau der Kartenbilder erkennen kann:

In der Karte von 1855 ist noch die alte Kettenbrücke (erbaut 1843) erkennbar.

Seit dem Jahr 1940 sieht man die neue Kettenbrücke (Mühlauer Brücke) und die Brücke und Trasse der alten Hungerburgbahn. Beim Abbruch der Kettenbrücke 1938 und Neubau 1939 wurde auch die Achse der Brücke deutlich gedreht. Die Geleise der „Haller Straßenbahn“ fanden auf der neuen Brücke Platz, und die für die Straßenbahn eigens errichtete Brücke konnte abgetragen werden.
Erste industrielle bzw. gewerbliche Anlagen im heutigen dicht verbauten Gewerbegebiet Mühlau sind bereits im Luftbild 1940 zu erkennen (z.B. Rauchmühle, Hallerstraße).

Das Trinkwasserkraftwerk Mühlau der IKB im Norden des Stadtteils sieht man erst im Luftbild der Jahre 1970-1973. Im Luftbild des Jahres 2016 kann man die neue Solaranlage neben dem Kraftwerk sehr gut erkennen.

Im Jahr 2016 ist die Trasse der neuen Hungerburg klar erkennbar. Die Trasse der alten Hungerburg erkennt man im Jahr 2016 nur mehr auf den zweiten Blick.

Es gibt sicherlich viele weitere Details, die man nennen könnte. Jeder Kartennutzer kann vor allem in seiner näheren Wohnumgebung sicher viele interessante Details finden.
Manfred Egger ist Geograph und Experte im Bereich geographische Datenverarbeitung. Seit dem Jahr 2016 beschäftigt er sich nebenberuflich mit historischen Karten und Luftbildern. Für spezielle Anfragen ist er unter manfred@egger-gis.at erreichbar.

Sanierung Mühlau Brücke 2020

Nach der Sanierung der Unterkonstruktion 2019 mit neuem Korrosionsschutz laufen ab 17. Februar 2020 die Arbeiten zur Fahrbahnerneuerung an. Gleichzeitig wird der unterwasserseitige Gehsteig verbreitert und in Zukunft für Fußgänger und Radfahrer zur Verfügung stehen.

Die Bauphasen sind in drei Abschnitte je nach Baufortschritt wie folgt geplant:

17.02.2020: Beginn Baustelleneinrichtung und Aufbau Verkehrsführung

02.2020: Bauphase 1, Arbeiten auf der westlichen Brückenseite

05.2020: Bauphase 2, Arbeiten in der Fahrbahnmitte

06.2020: Bauphase 3, Arbeiten auf der östlichen Brückenseite

Voraussichtliches Bauende:  September 2020

Während der Bauarbeiten steht pro Fahrtrichtung nur ein Fahrstreifen für den Verkehr zur Verfügung. Für die Fußgänger und Radfahrer/innen wird jeweils ein Gehsteig zur Verfügung stehen. Während der ersten Bauphase wird dieser unterwasserseitig geführt.

Nähere Infos unter:

https://www.ibkinfo.at/sanierung-muehlauerbruecke-20

Sternsingen 2020 in Mühlau

Für die Sternsingeraktion der Katholischen Jungschar Österreichs zogen 2020 in Mühlau wieder 36 Kinder und Jugendliche als Sternsinger und Begleiter von Haus zu Haus und sammelten insgesamt in € 9.591,79 an Spenden für Hilfsprojekte in auf der ganzen Welt.

Ihren Besuch dokumentierten sie mit Kreide an die Haustüre geschrieben, oder modern mit einem Aufkleber mit den Buchstaben C+M+B interpretiert mit: (Caspar, Melchior, Balthasar) bzw. dem lateinischen Spruch “Christus mansionem benedicat”, übersetzt: “Christus segne dieses Haus”

Im Jahr 2020  soll besonders das Sozialzentrum von MSDP (Mukuru Slums devolepment Projects) unterstützt werden, das die vom Leben auf der Staße traumatisierten Kinder und Jugendliche unterstützt. Betreuung, Unterstützung beim Schulbesuch und Sport bilden die ersten Schritte für ein gesteigertes Selbstbewusstsein und eine gute Zukunft. Eine gute Berufsausbildung sorgt für eine eigenständige Existenz.

 

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Tatzlwurm 2019 Ausgabe 1

Der aktuelle Tatzlwurm 2019 Ausgabe 1 liegt in gedruckter Variante in der DorfWerkStatt auf.

Hier kann man sich auch die aktuelle Ausgabe als .pdf herunterladen (rechts Klick: speichern unter)
oder einfach durchblättern…

Tatzlwurm 2019 Ausgabe 1

Informationsveranstaltung

Sanierung und Umgestaltung der Mühlauer Brücke am 24. September in der DorfWerkStatt Mühlau.

Die Projektgruppe Tiefbau und Raumplanung aus dem Bürgerbeteiligungsprozess Mühlau 2020, Leitung: Dr. Andreas Rauch konnte mit Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl einen Informationsabend über die anstehenden Arbeiten zur Sanierung der Mühlauer Brücke vereinbaren.

Ca. 70 ig interessierte Teilnehmer/innen fanden sich in der DorfWerkStatt zusammen um den Ausführungen von Ing. Werner Enk (Brücken u. Tunnelbau – Land Tirol) und DI Christian Müller, (Tiefbauamt Ibk.) sowie DI Michael Kaufmann (Verkehrsmanagement Ibk.) zu folgen,.

Einleitend informierte Ing. Enk über die Historie des Flussüberganges an dieser Stelle, den aktuellen Bauzustand der Brücke und über den geplanten Ablauf der Sanierung. Über die neue Straßen- Fußgänger- und Radwegführung sowie Details zu den Kreuzungen im südlichen- und nördlichen Bereich informierten DI Müller und DI Kaufmann.

Durchaus konträr waren die Meinungen der Teilnehmer zur Verkehrsführung nach dem geplanten Umbau, die mit Verkehrsstromanalysen und Simulationen ausgelotet und von den Planern als „Verbesserung“ des Verkehrsflusses gesehen werden. Die aktuell unhaltbare Situation der Radfahrer findet eine wesentliche Verbesserung.

Wenn auch die Ausführungen für die Teilnehmer nicht durchgängig nachvollziehbar (auch die Surf-Welle in der Sill funktioniert bis heute nicht. O.Ton) wurde das erste Ziel: die Information der Mühlauer Bevölkerung über die anstehenden Arbeiten erreicht.

Die Projektgruppe wird bei einem Termin in den nächsten Wochen über die aktuellen Unterlagen diskutieren und Vorschläge aus Sicht der unmittelbar Betroffenen an die Planer ausarbeiten und übermitteln.

Den Vortragenden und Stradträtin Mag.a Uschi Schwarzl herzlichen Dank für Ihre Zeit die Sie für diese Abend-Veranstaltung aufgewendet haben.