
{"id":3431,"date":"2021-01-29T19:25:24","date_gmt":"2021-01-29T18:25:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.xn--mhlau-kva.org\/website\/?p=3431"},"modified":"2021-01-29T19:28:08","modified_gmt":"2021-01-29T18:28:08","slug":"seniorentreff-muehlau-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.xn--mhlau-kva.org\/website\/2021\/01\/seniorentreff-muehlau-4\/","title":{"rendered":"Seniorentreff M\u00fchlau"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-default\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"605\" height=\"412\" src=\"http:\/\/www.xn--mhlau-kva.org\/website\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/image-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3432\" srcset=\"https:\/\/www.xn--mhlau-kva.org\/website\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/image-1.png 605w, https:\/\/www.xn--mhlau-kva.org\/website\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/image-1-300x204.png 300w\" sizes=\"(max-width: 605px) 100vw, 605px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Liebe gesch\u00e4tzte M\u00fchlauer Senioren*innen!<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs werden <strong>wieder<\/strong> Zeiten kommen, in denen das einzig ansteckende das <strong>Lachen<\/strong> ist\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Spruch ist mir letzte Woche zuf\u00e4llig in die H\u00e4nde gefallen und ich musste wie so oft an die w\u00f6chentlichen Runden des Seniorentreffs denken. Es ist still geworden in der Dorfstube. Wir alle w\u00fcrden uns nat\u00fcrlich lieber gerne pers\u00f6nlich treffen, um gemeinsam K\u00f6rper und Geist zu fordern. Das geht jetzt leider nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir k\u00f6nnen diese au\u00dfergew\u00f6hnliche Zeit aber auch n\u00fctzen, um weiterhin unsere Kontakte telefonisch oder per Brief oder SMS zu pflegen. Auch der Humor und der Blick auf all das Sch\u00f6ne, das durch Corona nicht zerst\u00f6rt werden kann umgibt uns t\u00e4glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen dieses Lachen und auch den Blick auf die sch\u00f6nen Augenblicke im Leben. Ein Kinderlachen, ein Hauch von Fr\u00fchling in der Luft ein nettes Gespr\u00e4ch mit einem Nachbarn.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sprechstunden am Mittwoch und Donnerstag von 10.00 bis 12.00 Uhr finden w\u00e4hrend des derzeitigen Lockdowns bis auf weiteres mit telefonischer Voranmeldung statt. Ansonsten muss die Dorfstube bis dahin auch geschlossen bleiben!<\/p>\n\n\n\n<p>Bitte melden Sie sich, wenn sie Hilfe ben\u00f6tigen!<\/p>\n\n\n\n<p>Herzliche Gr\u00fc\u00dfe und bleiben sie gesund!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Elisabeth Sendlhofer<br><\/strong>SZ H\u00f6tting M\u00fchlau, Stadtteilkoordinatorin<\/p>\n\n\n\n<p>Tel.&nbsp;+43 (0) 512 \/ 5331-7520, &nbsp;Fax-DW 7599<br>Mobil +43 (0) 664 \/ 80093-7520<br>e.sendlhofer@isd.or.at<br>www.isd.or.at&nbsp;<br><\/p>\n\n\n\n<p>3. Februar  &#8211;  Blasius, Philipp v. V., Ansgar;   &#8211;  St. Blasius st\u00f6\u00dft dem Winter die H\u00f6rner ab.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Legende<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Blasius (3. Februar) war zuerst Arzt, wurde sp\u00e4ter Bischof von Sebaste in Armenien und ist 316 als M\u00e4rtyrer bei einer Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian gestorben.<\/p>\n\n\n\n<p>Er ist einer der vierzehn Nothelfer und darunter erkenntlich als bejahrter Bischof entweder mit einer eisernen Hechel oder Zange, womit er zerfleischt wurde, oder durch zwei \u00fcbereinander gekreuzte Kerzen. Nach der Legende rettete er einen Knaben, der eine Fischgr\u00e4te verschluckt hatte, vor dem Ersticken und wurde schon im 6. Jahrhundert als Helfer gegen Halskrankheiten verehrt. Er galt als einstiger Arzt auch als Patron der \u00c4rzte. Wegen der Hechel w\u00e4hlten ihn die Weber und Hutmacher zu ihrem Schutzherrn.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"493\" height=\"550\" src=\"http:\/\/www.xn--mhlau-kva.org\/website\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Hl.-Blasius.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3434\" srcset=\"https:\/\/www.xn--mhlau-kva.org\/website\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Hl.-Blasius.jpg 493w, https:\/\/www.xn--mhlau-kva.org\/website\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Hl.-Blasius-269x300.jpg 269w\" sizes=\"(max-width: 493px) 100vw, 493px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-large-font-size\"><em>Der heilige Blasius auf einem Wandbild in Telfs Blasius ist im bisch\u00f6flichen Ornat dargestellt, der Knabe links mit den gekreuzten H\u00e4nden verweist auf die Rettung vor dem Erstickungstod und dem heutigen Blasiussegen. \u00a9 Berit Mrugalska, 4. Dezember 2004<\/em> (Bildnachweis: SAGEN.at)<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Hintergrundinformation aus volkskundlicher Sicht:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Volk nennt ihn den &#8220;Halsweh-Heiligen&#8221;, und die Kirche erteilt den Blasiussegen. Zwei Kerzen werden in Form des Andreaskreuzes vor den Hals gehalten, wobei der Priester betet: &#8220;Durch die F\u00fcrbitte des heiligen Bischofs und M\u00e4rtyrers Blasius befreie dich Gott vor jedem Halsleiden und jedem anderen Leiden. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes!&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>In der Kapelle des Schlosses Braunsberg \u00fcber Lana suchte man Heilung von Halsleiden durch Trunk aus einem Kelche, die Blasiusminne. Minne bedeutete im Althochdeutsch &#8220;Erinnerung, Ged\u00e4chtnis&#8221;, und den germanischen Brauch, zu Ehren eines Gottes oder eines Toten die Minne zu trinken. Der Ahnenkult wurde auf G\u00f6tter und im Christentum auf Gott, M\u00e4rtyrer und Heilige \u00fcbertragen. Auch solches Minnetrinken (nicht nur beim Abschied vor einer Reise) lebt bis heute wie etwa bei uns der Totentrunk nach dem Begr\u00e4bnisse, der &#8220;Pietschen&#8221;. Viele Heilige wurden einst durch den Minnetrunk verehrt bis zur Ausartung, die von Kirche und Staat einged\u00e4mmt wurde. Geblieben sind die Blasius-, Johannis-, Martins-, Gertruden- und Sebastians- Minne.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Orte sind nach dem Heiligen benannt und manche Berge tragen seinen Namen wie beispielsweise der &#8220;Blasiuszeiger&#8221; in der Texelgruppe bei Meran. \u00a9 Berit Mrugalska, September 2004.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Brauchtum<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der Brixener Gegend muss der Bauer Knecht und Dirn zum Blasiussegen in die Stadt gehen lassen und ihnen das Mittagessen zahlen. In Schlanders wird ein eigener Dienstbotengottesdienst gehalten.<\/p>\n\n\n\n<p>In fr\u00fcheren Zeiten wurde auch Blasiuswasser geweiht, man segnete damit das Vieh und gab ihm davon zu trinken, denn Blasius galt auch als Schutzpatron des Viehes. \u00a9SAGEN.at<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-rounded\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"650\" height=\"488\" src=\"http:\/\/www.xn--mhlau-kva.org\/website\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Schloss-Braunsberg-Lana.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3435\" srcset=\"https:\/\/www.xn--mhlau-kva.org\/website\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Schloss-Braunsberg-Lana.jpg 650w, https:\/\/www.xn--mhlau-kva.org\/website\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Schloss-Braunsberg-Lana-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption><br><br>\u00a9Schloss Braunsberg Lana<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe gesch\u00e4tzte M\u00fchlauer Senioren*innen! \u201eEs werden wieder Zeiten kommen, in denen das einzig ansteckende das Lachen ist\u201c. 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