
{"id":4230,"date":"2022-08-07T23:19:57","date_gmt":"2022-08-07T21:19:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.xn--mhlau-kva.org\/website\/?p=4230"},"modified":"2022-08-26T22:08:25","modified_gmt":"2022-08-26T20:08:25","slug":"kg-17-ausstellung-im-ehemaligen-weyrer-kraftwerk-kirchgasse-17","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.xn--mhlau-kva.org\/website\/2022\/08\/kg-17-ausstellung-im-ehemaligen-weyrer-kraftwerk-kirchgasse-17\/","title":{"rendered":"KG 17  &#8211;  Ausstellung im ehemaligen Weyrer Kraftwerk Kirchgasse 17"},"content":{"rendered":"\n<p>Kunst im Kraftwerk. Proiekt Hexalux       <strong><em>A\u00b4ktuell keine Besichtungen m\u00f6glich <\/em><\/strong>!!!!<\/p>\n\n\n\n<p>\u00fcber weitere Schritte informieren wir sobald diese bekannt gegeben werden. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1030\" height=\"726\" src=\"http:\/\/www.xn--mhlau-kva.org\/website\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Ausstellung-1030x726.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4234\" srcset=\"https:\/\/www.xn--mhlau-kva.org\/website\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Ausstellung-1030x726.png 1030w, https:\/\/www.xn--mhlau-kva.org\/website\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Ausstellung-300x211.png 300w, https:\/\/www.xn--mhlau-kva.org\/website\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Ausstellung-768x541.png 768w, https:\/\/www.xn--mhlau-kva.org\/website\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Ausstellung-705x497.png 705w, https:\/\/www.xn--mhlau-kva.org\/website\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Ausstellung.png 1171w\" sizes=\"(max-width: 1030px) 100vw, 1030px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"155\" height=\"387\" src=\"http:\/\/www.xn--mhlau-kva.org\/website\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4231\" srcset=\"https:\/\/www.xn--mhlau-kva.org\/website\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image.png 155w, https:\/\/www.xn--mhlau-kva.org\/website\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image-120x300.png 120w\" sizes=\"(max-width: 155px) 100vw, 155px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Bis auf weiteres ist die Sonntags\u00f6ffnung nicht mehr m\u00f6glich !!!<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Die Kunstinstallation deutet die Turbinenhalle neu und reflektiert den Raum und seine Inhalte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Energieerzeugung im denk\u00admalgesch\u00fctzten Kraftwerk in M\u00fchlau, Kirchgasse 17 liegt seit 2004 danieder. In der Turbinenhalle ist Ruhe eingekehrt. Aus dem Stillstand in neue Aktivit\u00e4t zu kommen, das ist eine der Ideen des Projektes. Die Kunstinstallation deutet die Turbinenhalle neu und reflektiert den Raum und seine Inhalte. Das Hexalux Projekt ist eine umfassende Betrachtung des denkmalgesch\u00fctzten Geb\u00e4udes und seiner M\u00f6glichkeiten. Ein besonderer Raum, der ein Kunstob\u00adjekt aufnimmt, das sich mit seiner Ge\u00adschichte auseinan\u00adder setzt. Auch die musika\u00adlische Darbietung im Rahmen der Veranstaltungen arbeitet mit den r\u00e4um\u00adlichen Besonderheiten des Kraftwerks. Turbinen werden mit Percussion bearbeitet und als Schalld\u00e4mpfer benutzt. Die Halle entwickelt einen ganz besonderen Sound.<br>Ein wichtiger Punkt im ganzen Projekt, ist die Erz\u00e4hlung der Geschichte des Kraftwerkes. In Form von Interview-Gespr\u00e4chen wird Stephanie Brenner 4 Themenkreise an\u00adsprechen. Dr. Andreas Rauch wird mit Stephanie Brenner \u00fcber die Geschichte der Ener\u00adgieerzeugung in M\u00fchlau berichten. DI Gerhard Kerschbaumer spricht als Besitzer der Anlage \u00fcber das Geb\u00e4ude, den Denkmalschutz, die Erhaltungsma\u00df-nahmen und seine Ideen f\u00fcr die Nutzung der R\u00e4ume. Mag. Helga Ma\u00addera erz\u00e4hlt vom kulturnetzTirol, die Intentionen des Vereins und wie das Projekt Hexa\u00adlux zustande gekommen ist. Thomas Medicus wird sein Kunstobjekt besprechen und das Publikum in seine Gedanken dazu einweihen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"544\" height=\"692\" src=\"http:\/\/www.xn--mhlau-kva.org\/website\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/M\u00fchlen-am-Bach.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4236\" srcset=\"https:\/\/www.xn--mhlau-kva.org\/website\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/M\u00fchlen-am-Bach.png 544w, https:\/\/www.xn--mhlau-kva.org\/website\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/M\u00fchlen-am-Bach-236x300.png 236w\" sizes=\"(max-width: 544px) 100vw, 544px\" \/><figcaption>Zeichnung von Johann Purner, Archiv Andreas Rauch<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Kraftwerk. Ein Denkmal<\/p>\n\n\n\n<p>Der Kaiser bestellt.  Im Tiroler Landesmuseum haben wir tausende Jahre alte Fundst\u00fccke aus jungsteinzeitlichen Gr\u00e4bern in M\u00fchlau. Ob und wie in Zeiten Kaiser Augustus (63 v.Chr. &#8211; 14 n.Chr.), dessen Stiefsohn Nero Claudius Drusus (38 v. Chr. &#8211; 9. v.Chr.) sich des Inntales bem\u00e4chtigte, der M\u00fchlauer Bach genutzt wurde, ist nicht sicher. <\/p>\n\n\n\n<p>Sicher ist, dass die \u00fcber 20 Plattner in den Hammerwerken, die der M\u00fchlauer Bach stetig und verl\u00e4sslich mit seiner Kraft antrieb dem Kaiser Maximilian I (1449-1519) nicht nur beste Harnische und Helme erzeugten. Nach steng geheimer Kunst wurden in modernsten Messingh\u00fctten B\u00fcchsen gegossen und den Broncegussmeistern in den &#8220;alten Schmelzhuttn&#8221; das ber\u00fchmte Grabmal des Kaisers in der Hofkirche in Auftrag gegeben. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Unternehmer entwickeln. Das zum Inn stark geneigte und vom Wurmbach (M\u00fchlbach) durchflossene Terrain war als GEwerbegebiet besonders geeignet. Der Dorfschuldirektor Johann Purner (1858 &#8211; 1932) gibt in seiner Zeichnung im Jahr 1881 Zeugnis von 24 Betrieben (Hammer-, Farben-, Tschutschen-, Kornm\u00fchlen) und ihren Mechaniken die aus der Wasserkraft nutzen zogen. Ein besonders innovativer, fortschrittlicher und technikbegeisteter Unternehmer war Leopold Rauch (1836 &#8211; 1908), der die Wasserkraft in seinem 1888 neu errichteten Electricit\u00e4tswerk in bester Weise zu nutzen verstand. Damit befand sich im Jahr 1900 in M\u00fchlau das modernste M\u00fchlenunternehmen der gesamten Monarchie und bald darauf die erste elektrisch betriebene Werkbahn in Tirol. Erstmals hell elektrisch beleuchtet wurde die Stadt Innsbruck im Jahr 1891. Die Firma Ganz AG aus Budapest, in welcher auch der ber\u00fchmte Erfinder Nicola Tesla (1856-1943) arbeitete, errichtete daf\u00fcr oberhalb der Schweinsbr\u00fccke die sogenannten Electricit\u00e4ts Centralstation. Dem Beispiel folgten die t\u00fcchtigen Tuchfabrikanten Max, Ernst und Karl Weyrer, die im Jahr 1907 in der Kirchgasse 17 das Wasserwerk und nunmehrige Industriedenkmal in Betrieb nahmen. Die Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr die modernste Elektrizit\u00e4tstechnologie un den neuesten Maschinenbau, sowie das besondere Gesp\u00fcr f\u00fcr  angemessenen Stil und der Sinn der Unternehmer f\u00fcr Qualit\u00e4t und \u00c4stetik wird in der Maschinenhalle und an den Schalttafeln im Jugendstil noch heute erlebbar. <\/p>\n\n\n\n<p>Aus der Brosch\u00fcre Kraftwerk Hexalus, Kulturnetz Tirol<\/p>\n\n\n\n<p>Text: DI Gerhard Kerschbaumer, Ziviltechniker Maschinenbau\/Energietechnik, der seit 2017 Besitzer des denkmalgesch\u00fctzten Kraftwerkes KG 17 ist. Es ist ihm ein Anliegen, das Geb\u00e4ude in seiner inhaltlichen und materiellen Substanz zu erhalten und dessen Geschichte nach au\u00dfen zu tragen. Die Kooperation mit kulturnetz Tirol im vorliegenden Kunstprojekt, verfolgt dieses Ziel und zeigt den m\u00f6glichen Mehrwert durch die Zusammenarbeit der K\u00fcnste <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kunst im Kraftwerk. Proiekt Hexalux A\u00b4ktuell keine Besichtungen m\u00f6glich !!!! \u00fcber weitere Schritte informieren wir sobald diese bekannt gegeben werden. Bis auf weiteres ist die Sonntags\u00f6ffnung nicht mehr m\u00f6glich !!! 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