Beiträge

Senioren – Treff Mühlau

Liebe geschätzte Mühlauer Senior:innen!

Ich hoffe, Sie haben die Weihnachtsfeiertage gut verbracht und es geht Ihnen allen gut!

Für das neue Jahr mögen Sie Gesundheit, Glück und viele schöne Augenblicke begleiten. Aufgrund der aktuellen Viruslage werden oder müssen wir vorsichtshalber mit unseren Treffen noch zuwarten, was mir persönlich sehr leidtut.

Das beigefügte Foto habe ich heuer bei einer Wanderung über die Eulenwiesen nach Maria Waldrast fotografiert. Vielleicht weckt es bei Ihnen schöne Erinnerungen?

Anbei noch ein nettes Gedicht von Anni Kraus:

`s Voglhäusl

Auf`n Söllerle hockts,

mit sein`Schneahäubl am Dach

und schaugt aus,

als war`s z`mittag no nit wach.

Der Winter hats aber a übel triebn,

hat iahm gar no die Haustür zuagschniebn.

Da braucht man sich heut

koan Bsuach mehr verhoffn.

Die Vögelen hom sich alle verschloffn

und so ischs gscheiter, man schlaft

und kuschelt sich ein. –

Morgn weard vielleicht

die Sunn wieder schein. ©Anni Kraus

Herzliche Grüße, Elisabeth Sendlhofer

  • DSA Elisabeth Sendlhofer
  • Stadtteiltreff Mühlau, Leben im Alter Mühlau und Hötting
  • Innsbrucker Soziale Dienste GmbH
  • Hauptplatz 2/ Schulgasse 8a, A-6020 Innsbruck
  • Tel. +43 (0) 512 / 5331-7520,  Fax-DW 7529
  • Mobil +43 (0) 664 / 80093-7520
  • e.sendlhofer@isd.or.at

www.isd.or.at

Senioren – Treff Mühlau

Stadtteiltreff Mühlau, Dorfstube, Hauptplatz 2

Mittwoch 14.30 bis 16.30 Uhr

Fang nicht an Aufzuhören—Hör nicht auf Anzufangen

Programm – November 2021

03.11.2021Reisevortrag mit Bildern „Karibik – ein Traum wurde wahr mit Wanderführer Franz Lechner  
10.11.2021Leichtes Seniorenturnen  und Gedächtnisübungen mit Anneliese    
17.11.2021Musikalischer Nachmittag mit dem 3 Gesang Leni Obrist untermalt mit Gedichten zum Schmunzeln J    
24.11.2021Törggelefahrt der Mühlauer und Höttinger Senior:innen   Nur mit Anmeldung! Kein SeniorenTreff vor Ort!  

Der herbstliche Start mit dem Seniorentreff ist gut angelaufen. Gemeinsam mit der Pfarre Mühlau gibt es unseren tollen Fahrtdienst mit Robert und Franz! Herzlichen Dank dafürJ Wenn wir gemeinsam und umsichtig die Regeln des Beisammenseins einhalten, schauen wir auf unsere Gesundheit und unsere Gemeinschaft.

Elisabeth mit Team

Ich bitte um wöchentliche Anmeldung!! 0512 – 5331 – 7520 Bitte die aktuellen Covid19 Regeln beachten! 3G Nachweis!

Aufgrund der behördlichen Vorgabe sind Änderungen vorbehalten!

Seniorentreff Mühlau

Liebe geschätzte Mühlauer Senioren*innen!

„Es werden wieder Zeiten kommen, in denen das einzig ansteckende das Lachen ist“.

Dieser Spruch ist mir letzte Woche zufällig in die Hände gefallen und ich musste wie so oft an die wöchentlichen Runden des Seniorentreffs denken. Es ist still geworden in der Dorfstube. Wir alle würden uns natürlich lieber gerne persönlich treffen, um gemeinsam Körper und Geist zu fordern. Das geht jetzt leider nicht.

Wir können diese außergewöhnliche Zeit aber auch nützen, um weiterhin unsere Kontakte telefonisch oder per Brief oder SMS zu pflegen. Auch der Humor und der Blick auf all das Schöne, das durch Corona nicht zerstört werden kann umgibt uns täglich.

Ich wünsche Ihnen dieses Lachen und auch den Blick auf die schönen Augenblicke im Leben. Ein Kinderlachen, ein Hauch von Frühling in der Luft ein nettes Gespräch mit einem Nachbarn.

Die Sprechstunden am Mittwoch und Donnerstag von 10.00 bis 12.00 Uhr finden während des derzeitigen Lockdowns bis auf weiteres mit telefonischer Voranmeldung statt. Ansonsten muss die Dorfstube bis dahin auch geschlossen bleiben!

Bitte melden Sie sich, wenn sie Hilfe benötigen!

Herzliche Grüße und bleiben sie gesund!

Elisabeth Sendlhofer
SZ Hötting Mühlau, Stadtteilkoordinatorin

Tel. +43 (0) 512 / 5331-7520,  Fax-DW 7599
Mobil +43 (0) 664 / 80093-7520
e.sendlhofer@isd.or.at
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3. Februar – Blasius, Philipp v. V., Ansgar; – St. Blasius stößt dem Winter die Hörner ab.

Legende

Blasius (3. Februar) war zuerst Arzt, wurde später Bischof von Sebaste in Armenien und ist 316 als Märtyrer bei einer Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian gestorben.

Er ist einer der vierzehn Nothelfer und darunter erkenntlich als bejahrter Bischof entweder mit einer eisernen Hechel oder Zange, womit er zerfleischt wurde, oder durch zwei übereinander gekreuzte Kerzen. Nach der Legende rettete er einen Knaben, der eine Fischgräte verschluckt hatte, vor dem Ersticken und wurde schon im 6. Jahrhundert als Helfer gegen Halskrankheiten verehrt. Er galt als einstiger Arzt auch als Patron der Ärzte. Wegen der Hechel wählten ihn die Weber und Hutmacher zu ihrem Schutzherrn.

Der heilige Blasius auf einem Wandbild in Telfs Blasius ist im bischöflichen Ornat dargestellt, der Knabe links mit den gekreuzten Händen verweist auf die Rettung vor dem Erstickungstod und dem heutigen Blasiussegen. © Berit Mrugalska, 4. Dezember 2004 (Bildnachweis: SAGEN.at)

Hintergrundinformation aus volkskundlicher Sicht:

Das Volk nennt ihn den “Halsweh-Heiligen”, und die Kirche erteilt den Blasiussegen. Zwei Kerzen werden in Form des Andreaskreuzes vor den Hals gehalten, wobei der Priester betet: “Durch die Fürbitte des heiligen Bischofs und Märtyrers Blasius befreie dich Gott vor jedem Halsleiden und jedem anderen Leiden. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes!”

In der Kapelle des Schlosses Braunsberg über Lana suchte man Heilung von Halsleiden durch Trunk aus einem Kelche, die Blasiusminne. Minne bedeutete im Althochdeutsch “Erinnerung, Gedächtnis”, und den germanischen Brauch, zu Ehren eines Gottes oder eines Toten die Minne zu trinken. Der Ahnenkult wurde auf Götter und im Christentum auf Gott, Märtyrer und Heilige übertragen. Auch solches Minnetrinken (nicht nur beim Abschied vor einer Reise) lebt bis heute wie etwa bei uns der Totentrunk nach dem Begräbnisse, der “Pietschen”. Viele Heilige wurden einst durch den Minnetrunk verehrt bis zur Ausartung, die von Kirche und Staat eingedämmt wurde. Geblieben sind die Blasius-, Johannis-, Martins-, Gertruden- und Sebastians- Minne.

Viele Orte sind nach dem Heiligen benannt und manche Berge tragen seinen Namen wie beispielsweise der “Blasiuszeiger” in der Texelgruppe bei Meran. © Berit Mrugalska, September 2004.

Brauchtum

In der Brixener Gegend muss der Bauer Knecht und Dirn zum Blasiussegen in die Stadt gehen lassen und ihnen das Mittagessen zahlen. In Schlanders wird ein eigener Dienstbotengottesdienst gehalten.

In früheren Zeiten wurde auch Blasiuswasser geweiht, man segnete damit das Vieh und gab ihm davon zu trinken, denn Blasius galt auch als Schutzpatron des Viehes. ©SAGEN.at



©Schloss Braunsberg Lana

Senioren-Treff Mühlau

Seniorentreff Mühlau

Verzaubert liegt die Welt in weiß,

noch immer fallen Flocken leis.

Verzaubert scheint die Sternenzeit

und immer wieder werden Herzen weit.

(Monika Minder)

Gesegnete Weihnachten und ein gesundes, glückliches Jahr 2021

wünscht euch/ Ihnen von Herzen!

Elisabeth Sendlhofer

Liebe geschätzte Mühlauer Senioren*innen!

Das Sozialzentrum Mühlau ist bis 6. Jänner 2021 geschlossen. Sollten sie in dringenden Angelegenheiten Fragen oder Unterstützung benötigen, so wenden Sie sich bitte an meine Vertretung:

Frau Wörgetter Margot

SZ Reichenau

Telefon 0512 5331/ 7560

Herzliche Grüße, Elisabeth Sendlhofer

Adventfenster Mühlauer Dorfstube – Für Kinder

Advent Fenster Mühlauer Dorfstube

Das zweite Adventfenster soll euch/ Ihnen Anregungen für einen Naturspaziergang und allerlei Basteleien geben.

An einem kleinen Adventfenster ist ein Fenster nur für Kinder, für ganz persönliche Engelhafte Weihnachtsgrüße reserviert.

Viel Freude damit!

Mühlauer Kinder, Senioren*innen, die Pfarre Mühlau, Familien und Menschen aus Mühlau haben die Aktion unterstützt um Freude bereiten zu können.

Ein Herzliches Danke dafür!

Elisabeth Sendlhofer
SZ Hötting Mühlau, Stadtteilkoordinatorin

Seniorentreff Mühlau

Liebe geschätzte Mühlauer Senioren*innen!

Leider können wir den wöchentlichen Seniorentreff in der Dorfstube Mühlau derzeit noch nicht anbieten. Die Sprechstunden am Mittwoch und Donnerstag von 10.00 bis 12.00 Uhr finden während des derzeitigen Lockdown bis 6. Dezember mit telefonischer Voranmeldung statt. Bitte melden Sie sich, wenn sie Hilfe benötigen! Anbei auch wieder schöne Gedanken zum Fest des Hl. Nikolaus – zusammengestellt von unserer Pastoralassistentin Frau Evelin Gollenz.

Herzliche Grüße,

Elisabeth Sendlhofer
SZ Hötting Mühlau, Stadtteilkoordinatorin

Tel. +43 (0) 512 / 5331-7520,  Fax-DW 7599
Mobil +43 (0) 664 / 80093-7520
e.sendlhofer@isd.or.at

Nikolaus – Von der Drohbotschaft zurück zur Frohbotschaft

Der heilige Nikolaus und sein Gedenktag am 6. Dezember sind wohl den meisten Menschen bekannt. Zahlreiche Legenden von dem Mann aus Myra (heutige Türkei) aus dem 3./4. Jh. wurden überliefert und eine Vielzahl an heutigen Bräuchen wurzelt in seinem Leben. Bei diesen steht vielmals das Besuchen von Kindern im Zentrum, welche für ihre Taten im letzten Jahr mit Geschenken belohnt werden. Leider ging im Laufe der Jahre das, für das der Heilige vorrangig steht, nämlich das Geben vor aller Leistung und ohne jede Gegenleistung, vielmals verloren. An die Stelle seiner bedingungslosen Zuwendung traten beängstigende Drohungen, sein bösartiger Begleiter der Krampus, ein großes Buch aus dem all die Fehltritte aus dem letzten Jahr zitiert werden, Bestrafungen, Belohnungen nur für diejenigen, die „brav waren“,…

Diese „Drohbotschaft“ wird weder der Absicht des Heiligen Nikolaus, noch der christlichen Botschaft im Allgemeinen gerecht. Denn auch Gott schenkt und liebt, vor aller Leistung und ohne Gegenleistung. Als biblische Beispiele könnte an den verlorenen Sohn gedacht werden, der nicht durch Drohungen nach Hause zurückkam, sondern durch ein Vertrauen auf die Liebe des Vaters oder an den Zöllner Zachäus, der nicht für seine Taten bestraft wurde, sondern mit seinen Fehlern angenommen wurde. So dürfen auch wir darauf vertrauen, dass uns am Ende des Weges jemand mit offenen Armen entgegenkommt, ohne darauf zu achten, was wir geleistet haben und das wir angenommen und geliebt sind ohne Gegenleistung. Darüber können wir zu Recht „froh und munter“ sein:

…Das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkünden: Gott ist Licht und keine Finsternis ist in ihm… 1 Joh 1,5

Seniorentreff Mühlau

Liebe geschätzte Mühlauer Senioren*innen! Leider können wir den wöchentlichen Seniorentreff in der Dorfstube Mühlau derzeit nicht anbieten. Die Sprechstunden am Mittwoch und Donnerstag von 10.00 bis 12.00 Uhr für eure/ Ihre Anliegen oder Beratungen finden aber ganz normal statt. Am Mittwoch ist die Dorfstube für ein Gespräch oder einen Besuch von 14.30 bis 16.00 Uhr geöffnet.

Ich freue mich auf einen Besuch von euch/Ihnen!

Elisabeth Sendlhofer Seniorentreff Mühlau

St. Martin – Teilen: für dich und für mich

Der heilige Martin wird als Anlass vielerlei Brauchtümer gesehen: Ganslessen, Martinimärkte, Laternenumzüge,… Diese unterscheiden sich oft regional und werden mehr oder weniger bewusst begangen. Zentral und allseits bekannt ist aber die Erzählung vom Mantelteilen. Der Soldat Martin soll an einem kalten Tag einen Bettler vor den Stadttoren, an denen er vorbeiritt, vor dem Erfrieren gerettet haben, indem er seinen Mantel mit seinem Schwert teilte und ihm die Hälfte gab. Doch warum gab Martin ‚nur‘ die Hälfte seines Mantels ab und nicht den ganzen? Es scheint so, als hätte er bei all seiner Hilfe für den frierenden Bettler nicht vergessen, dass er für die kalte Nacht auch einen Mantel brauchen würde. Denn nur so konnten beide die Kälte überstehen.

Vielen von uns wurde die Wichtigkeit beigebracht, auf unsere Nächsten zu schauen. Das ist sicher auch die zentrale Botschaft der Erzählung. Bei der großgeschriebenen Rücksicht auf die Nächsten in unserem Umfeld, neigen wir aber oft dazu, die eigenen Bedürfnisse hinten anzustellen und die eigenen Grenzen zu überschreiten, den ganzen Mantel zu geben und selber zu frieren. Vielleicht lädt uns die Martinsgeschichte also neben dem geschwisterlichen Helfen auch dazu ein, uns selber nicht aus dem Blick zu verlieren – zu teilen und nicht ohne Rücksicht auf die eigenen Grenzen ‚nur‘ zu geben.

…Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!…

Gal 5,14b