Seniorentreff Mühlau

Liebe FreundeInnen der Dorfstube Mühlau!

Ich möchte euch im Sommer ein paar schöne Bilder von Gemälden aus dem Ferdinandeum als Kunstgenuss zukommen lassen. Als Bildbetrachtung für zuhause schicke ich euch im Monat Juli das Bild:

„Ein Sonnentag. Landschaft mit Blick nach Arzl“ von Rudolf Lehnert (1931).

Ich finde das Bild so schön, dass es immer gut tut es anzuschauen. Die Fröhlichkeit, die Farben und die Stille der Landschaft an einem schönen, heißen Sonnentag. Der

genüssliche Blick in die Ferne, Muse und Zeit. Ihr werdet euch in euren Erinnerungen an die weiten unverbauten Dörfer und dem Stadtgebiet noch gut erinnern können. Ob Hötting, Mühlau oder Arzl, die im Vergleich wenigen Häuser das weite grüne Land die Ackerböden schafften viel Raum.

Nun ein paar Worte zu Rudolf Lehnert (* 13. Juli 1893 in Teplitz; † 12. Januar 1932 in Innsbruck) er war ein österreichischer Maler der Neuen Sachlichkeit.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Lehnert-2.png

Urlaub dahoam

Summer is`s und es is so weit,

dass kimmt die schöne Urlaubszeit.

Wo fahr ma denn des Jahr grad hi?

I heuer gar net aufglegt bi!

Jetz, wo ma endlich Summer habn,

solln mir an Südn obefahrn!

Woaßt was? I moan, mir bleibn gar da!

Mir hams bei ins soo schön, sag „ja“!

Mir könnan schwimma, Radl fahrn,

tan uns dabei nu eppas sparn.

Mag i net kochen, gehn ma essn,

draußt auf die Liegen lasst si`s fein lesn.

Am Abnd dann bei Kerznschein

schenk ins a Glaserl Rotwein ein,

dazu a romantische Musik,

was fehlt da nu zu unserm Glück?

Mir liegn entspannt auf der Terassn,

schaugn, wia de Fliaga dahin roasn,

und denkn uns: „Mei, geht`s ins guat!

Da haun ma auf de Fremd in Huat!

© R.Dillersberger

Seniorentreff Mühlau

Seniorentreff Mühlau

Liebe Freunde der Mühlauer Dorfstube!

Ich möchte Ihnen von einem kleinen Büchlein berichten, dass es in Mühlau über Natopia (Naturschutzbund – Naturschutzjugend) zu beziehen gibt. Der Gedichtband „Das Mühlauer Geistchen“ von Alexander Legniti mit Illustrationen von Nikolaus Moschen.1

Seit 30 Jahren kümmert sich der Verein Natopia um die Erhaltung dieses einzigartigen, schützenswerten Biotops.

Die kleinen Geschichten entführen ins Mühlauer Fuchsloch. Viele von Ihnen werden noch gute alte Erinnerungen an das Fuchsloch haben. Ein vertrauter Ort von Kindheitserinnerungen, Freiheit, das Spielen in der Natur, einfach Kind sein.

Der Monat Juni ist immer unser letzter Seniorentreffmonat vor der großen Sommerpause.

Ich möchte mich an dieser Stelle von Herzen bei Frau Evelyn Gollenz, Pfarre Mühlau bedanken.  Sie hat uns während der letzten Monate mit ihren wertvollen und schönen Impulsen die Seniorenbriefe verschönert und bereichert.

Die wunderschönen Blumen, die ich Ihnen als Titelbild mitschicke, kommen ganz frisch von den Eulenwiesen direkt zu Ihnen nach Hause J  

Ich wünsche Ihnen allen eine gute Zeit und bleiben Sie gesund. Die offenen Sprechzeiten im Stadtteiltreff Mühlau sind am Dienstag und Mittwoch von 10.00 bis 12.00 Uhr für Sie geöffnet!

Wir werden im Herbst mit dem Seniorentreff Mühlau wieder starten und ich freue mich sehr darauf.

Auf den untenstehenden Links können Sie sich aktuelle Gedächtnisübungen und Informationen zu Natopia und dem „Mühlauer Geistchen“ holen.

www.natopia.at/geistchen/

www.bildung-tirol.at

1 vgl. Alexander Legniti, Das Mühlauer Geistchen, Ein Gedichtband von Alexander Legniti mit Illustrationen  von Nikolaus Moschen. – Reith i.A.: Edition Tirol, 2020

Mit lieben Grüßen,

Ihre Elisabeth Sendlhofer

DSA Elisabeth Sendlhofer
Stadtteiltreff Mühlau, Kontaktbüro Leben im Alter Hötting und Mühlau

Innsbrucker Soziale Dienste GmbH
Hauptplatz 2/ Schulgasse 8a, A-6020 Innsbruck
Tel. +43 (0) 512 / 5331-7520,  Fax-DW 7529
Mobil +43 (0) 664 / 80093-7520
e.sendlhofer@isd.or.at
www.isd.or.at 



Tag der Nachbarschaft

Liebe FreundeInnen der Mühlauer Dorfstube!

Am 28. Mai wird österreich- und europaweit der Tag der Nachbarschaft gefeiert und begangen. Mit einer kleinen Aktion möchten wir auch in Mühlau mitmachen und werden an diesem Tag an verschiedenen Orten bunte Blumenkärtchen mit Botschaften verteilen. Auch die Kinder der Volksschule machen mit. Die Pfarre/ Jugend und die Mühlauer DorfWerkStatt unterstützen die Aktion. Funktionierende Nachbarschaften im Kleinen, im persönlichen Umfeld, ein Gespräch am Gartenzaun, eine helfende Hand, ein offenes Ohr – in guten Nachbarschaften fühlt man sich wohl.

Durch das aktive Vereinsleben findet Nachbarschaft im Großen seinen Platz. Es bringt Menschen zusammen, stützt, leistet Hilfe vor Ort und schafft bei Festen den Rahmen für ein geselliges schönes Beisammensein.

Evelyn hat einen schönen Impuls zum Thema Nachbarschaft gemacht und ihre Gedanken, zu Papier gebracht.

Wir grüßen euch ganz herzlich mit nachbarschaftlichen Grüßen und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen!

Elisabeth und Evelyn

Tag der Nachbarschaft – Gemeinsam auf dem Weg

Ein ähnlicher Ausblick aus dem Fenster, dieselbe Auffahrt zu der Haustür, ein gemeinsamer Weg zur Bushaltestelle – es gibt viele Dinge, die uns mit unseren Nachbar*innen verbinden. Manchmal teilen wir unser Leben schon lange und ganz selbstverständlich mit den Menschen, die nebenan wohnen, manchmal sind wir erst seit Kurzem zusammen auf dem Weg. Und dieser Weg ist keineswegs nur der Weg zur Bushaltestelle und zum nächsten Geschäft, nein wir gehen auch ein Stück Lebensweg zusammen und teilen ein Stück Lebensgeschichte. Wir sehen die Kinder, die im Garten nebenan spielen, größer werden, wir hören die Tage, an denen es im Nachbarhaus Gründe zum Feiern gibt, vielleicht fühlen wir sogar mit, wenn es unseren Nachbar*innen einmal schlecht geht und helfen ihnen.

Auch im Christentum sind wir Menschen von je her zusammen auf dem Weg. Auch wir teilen mehr als die gemeinsame Kirchenbank am Sonntag. Wir teilen ein Stück Lebensgeschichte, Momente des Glücks und Momente der Trauer. Immer mit uns auf diesem Weg ist auch Gott, denn schon die Emmaus-Geschichte erzählt vom auferstandenen Jesu, der (unerkannt) mit seinen Freunden gemeinsam geht. Sie berichtet von Gott, der mit ihnen und uns unterwegs ist.

So schauen wir doch einmal genau hin: Wo teilen wir unseren Weg und unser Leben mit anderen Menschen und unseren Nachbar*innen? Und wo wird auch deutlich, dass Gott mit uns geht und uns begleitet?

„Kein Weg ist lang, mit einem Freund an der Seite.“

(Spruch aus Japan)

DSA Elisabeth Sendlhofer
Stadtteiltreff Mühlau, Kontaktbüro Leben im Alter Hötting und Mühlau

Innsbrucker Soziale Dienste GmbH
Hauptplatz 2/ Schulgasse 8a, A-6020 Innsbruck
Tel. +43 (0) 512 / 5331-7520,  Fax-DW 7529
Mobil +43 (0) 664 / 80093-7520
e.sendlhofer@isd.or.at
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Seniorentreff Mühlau

Seniorentreff Mühlau           

Liebe Freunde der Mühlauer Dorfstube!

Manchmal denke ich mir, wie schnell die Zeit vergeht. Gerade feierten wir noch das Osterfest und nun steht der Wonnemonat Mai vor der Tür. Ich hoffe, es Ihnen allen gut und Sie  können die kommenden schönen Frühlingstage genießen. Der Mai ist wohl ein ganz besonderer Monat. In der Natur platzen endgültig die Knospen und Blüten hervor, dem Wachsen und Gedeihen steht wohl nichts mehr im Weg. Alles streckt sich dem Sommer entgegen. In Mühlau blüht es an allen Ecken und Enden und es wird immer grüner und bunter. Ich bin letzten Samstag die Petrus Canisius Wallfahrt von Innsbruck nach Hall zu Fuß gegangen und lege Ihnen von diesem Weg ein paar Bilder bei. Der Weg führte vom Dom über den Weihersteg nach Mühlau und weiter nach Arzl Thauer, Absam bis nach Hall.

Ein Schuster aus

Hall hat

die Schuhe vom

Petrus Canisius nachgemacht

Frau Gollenz Evelyn hat uns wieder wertvolle Gedanken zum Fest von Pfingsten zusammengestellt.

Pfingsten – Be-GEIST-ert und begleitet

Pfingsten heißt „der fünfzigste Tag“, denn so viele Tage nach Ostern wird dieses Fest gefeiert. Pfingsten wird heute auch häufig als „Geburtstag der Kirche“ bezeichnet, denn nach dem Tod und der Auferstehung Jesu wird uns in der Erzählung vom Pfingstwunder überliefert, wie seine verwunderten und besorgten Jünger wieder Kraft und Begeisterung geschenkt bekamen und in die Welt und in das Leben hinauszogen, um Jesus durch Wort und Tat für andere lebendig erfahrbar zu machen. Sie haben von diesem Tag an – im Geiste Jesu – Kirche gelebt, Gemeinschaft gestiftet und mutig ihren Glauben bezeugt.

Inmitten dieser schweren Zeit heute verstehen wir die Jünger von Jesu damals vielleicht besonders gut: Sie hatten Hoffnung, waren aber verunsichert und haben sich zurückgezogen. Ihr Rückzug und die Isolation wurden abgelöst durch neue Wege zum Leben, begleitet von Gott. So wünsche ich Ihnen in diesen Zeiten alle ein „Pfingsterlebnis“ und diese Kraft, den Mut und die Begeisterung der Jünger von damals. Ich wünsche Ihnen, dass Sie hinausgeführt werden aus der Zurückgezogenheit, dass Sie schöne Begegnungen und Gemeinschaft erfahren und dass sie begeistert und begleitet die Wege zum Leben begehen können.  

„…Du zeigst mir die Wege zum Leben“ (Apg 2,28)

Ich grüße Sie alle ganz herzlich!

Elisabeth Sendlhofer

SZ Hötting Mühlau, Stadtteilkoordinatorin
Mobil +43 (0) 664 / 80093-7520




DenkSportWeg

Am Schillerweg, der sich vom “Judenbühel” bis zur Mündung in die “Josef-Schraffl-Str.” beim ehemaligen Gasthaus Schillerhof erstreckt, setzten viele junge Mühlauer/innen ihre “ersten Schritte” beim Familienspaziergang, und die Senioren konnten gemütlich Ihre Runden drehen. In den letzten Jahren hat sich dies grundlegend geändert. Joggen, Wandern, Down-Hill Trail, Mountainbiken, Spaziergänge mit Hunden und viele weitere Aktivitäten beleben heute den Weg. Die einstige Ruhe ist verflogen.

Etwa auf der Hälfte des Weges lädt aber auch heute noch die “Bederlungerquelle” am seit einigen Jahre neu errichteten Standort zur Rast ein.

Anlässlich der Erbauung des Schillerweges im Jahre 1905 wurde an der vorspringenden Kurve des Weges westlich vom Eckenried durch den Innsbrucker Verschönerungsverein ein laufender Brunnen mit unentgeltlicher Hilfe von Adrian und Anton Todeschini errichtet. Er wurde durch eine etwa 40 m höher liegenden Quelle mittels Eisenrohrleitung gespeist und nach dem Gründungs- und Ehrenmitglied des Innsbruker Verschönerungsvereines benannt. Diese Quelle befand sich etwas oberhalb der zu den Häusern Otto Rainer, Anton Wieser und Dr. Todeschini gehörenden Brunnenstube. Die Gemeinde Mühlau hat das Wasser dieser Quelle bis zur Menge von 9l/Minute auf Widerruf dem Innsbrucker Verschönerungsverein zwecks Speisung des als “Bederlungerquelle” bezeichneten laufenden Brunnen überlassen. Seit 1983 wurde der Brunnen mit Stadtwasser gespeist. Im Zuge der Errichtung der Krafwerksleitung restaurierte der Innsbrucker Verschönerungsverein die Brunnenschale und die Stadt Innsbruck baute diese am neuen Standort ein.

Im Jahre 2015 ging die Volksschule Mühlau anlässlich eines Projektes mit der DorfWerkStatt Mühlau auf die “Schatzsuche” nach wertvollem Wasser der alten Quellstube.

Bei der Erarbeitung des Positionspapiers durch die Projektgruppe “Grüner Lebensraum” in Mühlau – “Frei- und Spielflächen” in Mühlau wurden bereits 2016 auch die Möglichkeiten sondiert den Schillerweg als Freifläche attraktiver zu gestalten.

Dieses Jahr gaben die entlang des Schillerweges errichteten Holzstangen Anlass zur Diskussion, was es wohl damit auf sich hat. Bald lichtete sich das Rätsel und die Stadt informiert nach Fertigstellung über den “DenkSportWeg” am Schillerweg.

“Der DenkSportWeg” – eine Bereicherung für das Begehen des “Schillerweges”

Weitere Informationen unter:  www.denksportweg.at.

Mühlauer Frühlingsfenster

Das letzte Frühlingsfenster in Mühlau widmet sich dem Thema Gedächtnis und Bewegung und richtet sich an die Generation 60 plus. Sie finden Anregungen und Impulse zum Bildungsangebot von SelbA.

Das Katholische Bildungswerk als Träger und Ausbildungsorganisation vermittelt Interessierte auch gerne an bestehende Gruppen weiter. Dort finden noch weitere interessante Informationen.

https://www.bildung-tirol.at

Das SelbA Training beinhaltet Gedächtnistraining auf unterschiedlichen Ebenen, Bewegungsimpulse und die Stärkung von Alltagskompetenzen.

Lebenslanges Lernen unter dem Motto „Gesund alt werden“ steht im Fokus.

Das Training wird von qualifizierten Trainern*innen durchgeführt. Eine Gruppe besteht aus meist

6 bis 10 Teilnehmern*innen und ein Trainingsblock umfasst 10 Einheiten.

Geplant ist im Herbst mit einer SelbA Gruppe in Mühlau zu starten.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei:

ISD Sozialzentrum Mühlau, Hauptplatz 2, Sendlhofer Elisabeth

Telefon 0512/5331 7520, mail: e.sendlhofer isd.or.at

Auf dem Fensterbrett beim Sozialzentrum finden sie Übungsblätter zu mitnehmen.

Viel Freude und Spaß beim Gehirnjogging J!

Seniorentreff Mühlau

Liebe geschätzte Mühlauer Senioren*innen!

In ein paar Tagen steht das Osterfest mit all seinen Freuden vor der Türe: Familien, Kinder,Groß und Klein bemalen und suchen Ostereier. Osterhasen sind in allen Varianten zu finden. Der Frühling ist nicht mehr aufzuhalten und alles ist im Aufbruch, so scheint es.

Da wir Ostern auch heuer sehr oft nicht in unseren vertrauten Runden oder Gemeinschaften feiern können möchte ich Ihnen ein paar Fragen zum Nachdenken und

Anregen mitgeben. Ich möchte Sie einladen, ein bißchen in Ihren Erinnerungen zu wühlen.

Welche Bedeutung hat Ostern für Sie?

Was wurde zu Ostern bei Ihnen zuhause gebacken?

Haben Sie selbst Ostereier gefärbt, vielleicht mit Zwiebelschalen und Kräutern?

Gab es besonderen Besuch zu den Ostertagen oder haben Sie jemanden besucht?

Welche Ostergedichte fallen Ihnen ein?

Haben Sie den feierlichen Gottesdienst der Osternacht besucht und einen Weihekorb schön hergerichtet?

Gibt es Osterbräuche, die Sie ganz besonders gerne mögen und auch jedes Jahr feiern?

Vielleicht kommen aber auch ganz andere Erinnerungen und Geschichten, die Sie mit dem Osterfest verbinden?

Ich wünsche Ihnen allen schöne österliche Tage und bleiben Sie gesund. Frau Evelyn Gollenz hat uns wieder einen wertvollenImpuls für Ostern vorbereitet.

Zum Abschluss ein altes Ostergedicht aus meinen Kindertagen:

  • Das Osterei
  • Unterm Baum im grünen Gras
  • sitzt ein kleiner Osterhas‘!
  • Putzt den Bart und spitzt das Ohr,
  • macht ein Männchen, guckt hervor.
  • Springt dann fort mit einem Satz,
  • und ein kleiner frecher Spatz
  • schaut jetzt nach, was denn dort sei.
  • Und was ist‘s? Ein Osterei.
  • ©Das Osterei-Volksgut

Ich grüße Sie alle ganz herzlich!

Elisabeth Sendlhofer
SZ Hötting Mühlau, Stadtteilkoordinatorin

Innsbrucker Soziale Dienste GmbH
Schulgasse 8a, A-6020 Innsbruck
Tel. +43 (0) 512 / 5331-7520,  Fax-DW 7599
Mobil +43 (0) 664 / 80093-7520
e.sendlhofer@isd.or.at
www.isd.or.at 

Ostern – Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? (Lk 24,5)

Der Stein ist weg, das Grab ist leer. Wenn wir diese Worte heute hören, verbinden wir sie mit österlicher Freude und Hoffnung. Für alle, die damals mit Jesus unterwegs waren, war diese Situation aber zuallererst ein großer Schreck, suchten sie doch nichtsahnend und voll Trauer ihren verstorbenen Freund auf. Sie suchten ihn – wie sollte es anders sein – bei den Toten. Zu finden ist er aber bei den Lebenden, das wird ihnen beim Anblick des leeren Grabes offenbart. Wer wäre an ihrer Stelle nicht erschrocken? Bis diese Zusage zur Gewissheit wurde, hat es wohl noch ein wenig gedauert und die Bibel berichtet uns noch von einigen Begegnungen mit dem Auferstandenen, wodurch der Schrecken zum Wundern und Staunen überging und dann in die heutige Freude und Hoffnung umschlug.

Ostern ist ein Fest der Freude und Hoffnung, denn wir können uns nach wie vor auf diese Zusage von damals verlassen. Auch heute lebt die Botschaft von Jesus mit allen Lebenden und allem Leben dieser Erde weiter und auch heute begleitet er uns in unserem Leben: Zum Beispiel in der Begegnung mit unseren Mitmenschen, in einer liebevollen Zuwendung in einer schweren Situation, in dem Einsatz gegen Missstände und Ungerechtigkeiten, in heilenden Gesprächen und beim gemeinsamen Feiern. Denn Jesus sagte seinen Jüngern schon damals:

„…wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“ (Mt 18,20)